In memoriam: Robert Enke

Robert Enke ist tot und Deutschland verliert einen sympathischen Torhüter, der auch im Erfolg bescheiden und unaufgeregt geblieben ist. Nur einmal hatte ich die Gelegenheit, seinen Paraden im Stadion zuzuschauen – im ersten Spiel dieser Saison, als Hannover 96 zu Gast in Berlin war. Wie in den meisten Begegnungen hielt Enke auch an diesem Tag tadellos. Das waren wohl seine wichtigsten Markenzeichen als Spieler: die Konstanz und Verlässlichkeit. Dennoch konnte auch er den Siegtreffer der Hertha in der 80. Minute nicht verhindern: ein Beinschuss.

2 Responses to “In memoriam: Robert Enke”


  1. 1 Stefan November 12, 2009 um 9:48 am

    Die Nachricht vom Tod Robert Enkes hat mich gestern sehr bewegt. Enke war meiner Meinung nach der beste Torwart, der zur Debatte für die Nationalmannschaft stand. Nicht wegen der spektakulärsten Paraden oder der schnellsten Reflexe, sondern weil er konstant und zuverlässig spielte. Ich habe ehrlich gesagt noch nie einen richtigen Patzer von ihm gesehen und erst recht kein schlechtes Spiel. Dazu war er ein Mensch, den es im Fußball scheinbar selten gibt: intelligent, belesen, sensibel, zurückhaltend, sozial engagiert. Auch mit nur acht Länderspielen war er für mich ein ganz Großer im deutschen Fußball.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s




Sozial

Beliebteste Artikel

Archiv

Hartplatzhelden unterstützen

%d Bloggern gefällt das: